Quartal auf Quartal steigende Gewinne, KGV 7,5

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Quartal auf Quartal steigende Gewinne, KGV 7,5

Heute stelle ich Ihnen eine japanische Aktie vor, auf die ich in Namibia aufmerksam geworden bin. Und das kam so: Ich besuchte vor einigen Jahren einen Farmer im Namib-Naukluft Park, welcher weitgehend autark lebt. Der nächste Nachbar ist mehrere Kilometer entfernt. Gemüse wird selber angebaut, Wild gejagt und der Strom kommt von der Photovoltaik-Anlage.

Da es noch keine zufriedenstellenden Speichermöglichkeiten gibt, liefert nach Sonnenuntergang ein Dieselgenerator Strom. Dies weckte mein Interesse am Thema Energieversorgung im südlichen Afrika.

Namibia erzeugt derzeit nicht genügend Strom für den eigenen Bedarf. Von einem örtlichen Volkswirt erfuhr ich, dass rund die Hälfte des benötigten Stroms importiert wird. In erster Linie aus Südafrika, aber auch aus Angola und Botswana. Die knappe Hälfte, die selber hergestellt wird, wurde in den vergangenen Jahren zu einem großen Teil in älteren Kohlekraftwerken in der Region der Hauptstadt Windhoek produziert. Inzwischen werden auch verstärkt Photovoltaik-Anlagen errichtet, was ich positiv finde. Namibia ist ein Land, so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Es gibt in einigen Regionen über 300 Sonnentage pro Jahr und Küsten, an denen der Wind richtig stark weht.

Ein Offshore Windpark mit 150 Mio. US-Dollar Investitionsvolumen

  • Bartolomeu Diaz war ein portugiesischer Seefahrer des 15. Jahrhunderts. Er war der erste Europäer, welcher die Südspitze Afrikas umsegelte. Das war 1487/1488. An der namibischen Küste, an welcher er vorbeisegelte und auch Halt machte, erinnert ein „Diaz Point“ an ihn.
  • Zeitsprung, mehr als fünf Jahrhunderte später. Derzeit wird in der Nähe dieses Ortes „Diaz Point“ ein Offshore-Windpark errichtet. Die Kapazität soll bei 44 MW liegen, das Investitionsvolumen bei 150 Mio. US-Dollar. Wann fertiggestellt wird, ist noch offen, das Jahr 2019 steht im Raum.

Hier der Standort des Diaz-Windparks:

Wind Park

Quelle: Unternehmensangaben

Als ich von dem Projekt gelesen habe, war ich begeistert. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass vor der Küste Namibias sehr starker Wind weht - der stürmische Südatlantik. Sofort habe ich weiter recherchiert und geschaut, auf wen dieses Projekt zurückgeht. Dies ist in erster Linie ein namibisches Unternehmen, in das sich nicht investieren lässt. Doch dann stieß ich auf eine ältere Pressemitteilung eines japanischen Unternehmens, das bereits 2011 mitgeteilt hatte, an diesem Projekt mitwirken zu wollen:

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Michael Vaupel

"Fairness, Respekt vor Mensch und Tier sowie der gewiefte Blick für clevere Investment-Chancen - das lässt sich meiner Ansicht nach sehr wohl vereinen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Ansicht gemeinsam vertreten werden - auch gegen den Mainstream."

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6 Gedanken zu “Quartal auf Quartal steigende Gewinne, KGV 7,5

Rolf Jürgen FritzGeschrieben am  6:36 pm - Mrz 11, 2018

Sehr interessanter Bericht gefällt mir sehr gut Herr Vaupel.

Michael VaupelGeschrieben am  6:57 am - Mrz 12, 2018

Danke! Übrigens schrieb mir ein Leser aus Südostasien zu dem Beitrag, recht interessant: „Ich teile viele in vielen Zuegen Ihre Einschaetzung von Sojitz. Ich arbeite mit der Firma in den Philippinen und in Myanmar, und habe bisher gute Erfahrungen gesammelt.“

HermannGeschrieben am  11:25 pm - Mrz 14, 2018

SEHR gute Idee, ich betreibe Photovoltaik Anlagen in Deutschland, wo kann man sich an den Erneuerbaren in Namibia beteiligen

Markus SchneiderGeschrieben am  8:23 pm - Mrz 23, 2018

Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Eine Frage als Börsenneuling: Ist abzusehen, wann 2018 die Dividendenrendite ausgeschüttet wird?

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