Gewinne mit einem riesigen Rutil-Vorkommen in Malawi?
Am Rohstoff-Markt mag ich es, einzelne Rohstoffe zu analysieren. Das bringt mir oft neben Erkenntnisgewinn z.B. im Hinblick auf die metallurgischen/chemischen Eigenschaften von Metallen auch intellektuelle Freude. Denn die Fakten liegen da meist auf dem Tisch, auch oft im Hinblick auf historische Angebot- und Nachfrage-Mengen.
Bei Rohstoff-Unternehmen ist das anders. Der Goldpreis mag noch so sehr gestiegen sein - eine Goldminen-Aktie kann dennoch spezifische Probleme haben wie die Enteignung einer Mine, zu viel "Hedging" (Vorab-Goldverkäufe zu relativ niedrigen Preisen), Bilanzprobleme, etc. pp.
Manchmal schaue ich mir als spekulative Beimischung dennoch Rohstoff-Aktien an.
Und Sie können sich denken, dass ich das nicht erwähnen würde, wenn ich nicht einen aktuellen Fall hätte. Habe ich.
Und zwar habe ich zu einem internationalen Rohstoffhandelsverbund recherchiert, der mir zuletzt deswegen auffiel:
Deren nordamerikanische Tochter "Traxys North America LLC" ist verstärkt in Projekten tätig, welche Rohstoff-Vorkommen entwickeln sollen, die für die USA wichtig sind.
Es geht da um strategisch wichtige Metalle, keine "Massenware". Also Dinge wie seltene Erden-Metalle oder für Legierungen und/oder Hochtechnologie-Anwendungen zum aktuellen Stand der Technik unbedingt notwendige Rohstoffe.
Und da es dabei ganz aktuell auch um ein Vorkommen in Malawi geht, wurde ich hellhörig. Denn da kenne ich mich ein wenig aus, Pater Gerhard (er ruhe in Frieden) sei Dank, denn ich reiste auf seine Anregung dorthin und berichtete hier auf der Seite mehrfach davon.
Doch heute geht es nicht um das dortige - erfolgreiche! - Hilfsprojekt (Hilfe zur Selbsthilfe, es ging um eine Anschubfinanzierung), sondern um ein höchst interessantes Rohstoff-Projekt.
Da auch ein börsennotiertes Unternehmen beteiligt sein soll, habe ich mir die Sache genauer angeschaut.
Los geht es:
