Meerwasser-Entsalzung in Namibia

Meerwasser-Entsalzung in Namibia

was für eine charmante Idee: In einem sehr trockenen, relativ heißen Land mit Zugang zum Meer eigenes Trinkwasser herstellen. Und zwar durch umgekehrte Osmose, und die dazu notwendige Energie mit Solarenergie gewinnen.

Genau diesen Weg geht die Universität Namibia (UNAM) mit einer kleinen Pilotanlage an der Atlantikküste. Ich stehe dazu mit der Universität hier vor Ort in Kontakt, bin in Namibia.

Da das Trinkwasser nicht ins allgemeine Wassernetz eingespeist werden kann aufgrund regulatorischer Vorschriften, wird das Wasser des Pilotprojekts in Flaschen abgefüllt und eine kleine Pflanzung von Olivenbäumen in der Wüste wird damit bewässert.

Die derzeitige Pilotanlage liefert ca. 3 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde, die notwendige Solarenergie liegt bei 27 kWh. Solche Projekte finde ich richtig klasse.

Das Pilotprojekt soll laut Uni Namibia insgesamt (Planung, Bau...) ca. 300.000 Euro gekostet haben.

Nun ist es so, dass die Universität nicht die Finanzmittel hat, die Anlage zu erweitern oder weitere zu errichten.

Ich selbst fände es prima, 1-2 weitere solche Anlagen an der Küste zu errichten (dezentrale Produktion von Trinkwasser mit Einsatz von Erneuerbaren Energien) oder auch eine größere mit 10 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde.

Dann könnte sich nämlich auch der Einsatz einer Abfüllanlage für die Flaschen mit Trinkwasser lohnen (derzeit manuelle Abfüllung). Und es könnten Glasflaschen genutzt werden, auf welche Pfand aufgeschlagen wird - damit es kein Müllproblem, sondern einen schönen Kreislauf gibt.

Ich würde da gerne etwas auf die Beine stellen bzw. erstmal weiter recherchieren, schaffe ich natürlich alleine nicht. Für wen das auch interessant klingt und wer bei einem möglichen Projekt auch finanziell dabei wäre, einfach schreiben, würde mich sehr freuen.

Sie erreichen mich wie gehabt unter redaktion@ethische-rendite.de

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Michael Vaupel

Diplom-Volkswirt

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