Strategischer Rohstoff Antimon: Passende Aktie

Strategischer Rohstoff Antimon: Passende Aktie

Wieso Antimon geostrategisch interessant ist:

Aktuell haben die USA China von zwei für China sehr billigen Lieferanten von Rohöl de facto abgeschnitten: Venezuela und Iran.

Und in einem "tit for tit"-Vorgehen könnte China nun im Gegenzug die USA von gewissen strategischen Rohstoffen - die aus China stammen - etwas einschränken. Und da wäre Antimon ganz vorne.

Antimon ist auch für die Herstellung von Munition notwendig (Bestandteil von Sprengstoffzündern). Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich feststelle: Antimon ist für diese Anwendung aktuell sehr gefragt. Ich stelle das wertneutral fest, nicht mehr und nicht weniger.

Und ca. 90% des Angebots an Primär-Antimon stammen aus China.

Ich hatte mir für mein Buch "Strategische Metalle für Investoren" einen Punkt "Wertdichte" ausgedacht. Nach dem Motto: Wenn ich soviel von dem Metall hätte, dass es den Umfang einer Milchtüte hätte, wie teuer wäre diese Menge Metall?

Damals lag die Antwort bei 50 bis 100 Euro.

Bei Antimon handelt es sich um ein in Investorenkreisen weitgehend unbekanntes Halbmetall.

Dabei nutzten bereits in der Antike Frauen Antimonsulfid zu kosmetischen Zwecken.

Das Element Antimon ist ein silbrig glänzendes Halbmetall. Die Leitfähigkeit sowohl für Wärme als auch für Elektrizität ist relativ gering. Es sind andere besondere Eigenschaften, welche Antimon besonders für Legierungen sehr interessant machen.

So dehnt sich dieses Halbmetall beim Abkühlen aus. Auf diese Weise kann eine Legierung geschaffen werden, bei der mit entsprechendem Anteil von Antimon die Gesamtlegierung bei Abkühlung nicht schrumpft. Auch für Halbleiter und Erdkabel wird auf Antimon zurückgegriffen.

Eine wichtige Verwendung von Antimon (in Form der Antimonverbindung Antimontrioxid) ist die Nutzung als Flammschutz-Additiv. Dieses Additiv wird brennbaren Materialien wie Kunststoffen hinzugeben. In den USA ist diese Anwendung mit ca. 35% des Gesamtbedarfs besonders wichtig. Antimontrioxid ist laut der "Internationalen Agentur für Krebsforschung" möglicherweise bei physischer Lagerung Krebs erzeugend.

Zudem sind zahlreiche Antimon-Verbindungen zumindest umweltgefährlich. Antimon könnte als Blockware in privaten Räumlichkeiten gelagert werden.

Aber: Da eine sinnvolle Anlagemenge für private Einlagerung bei 5.000 Kilogramm liegt und dies die üblichen Einlagerungs-Möglichkeiten eines Privathaushaltes übersteigt, sollten Sie in diesem Fall auf professionelle Einlagerung zurückgreifen.

In dem wichtigen Antimon-Verbraucherland USA wurde bis vor einigen Jahren kein einziges Kilo Antimon gefördert.

Was die USA an Antimon gewinnen konnten, kam lediglich durch Recycling zustande. Die USA müssen ihr Antimon importieren. Den Löwenanteil aus China - ein kleinerer Teil kommt auch aus Mexiko.

Und "United States Antimony" ist sozusagen der einzige US-Amerikanische Lieferant von Antimon für den US-Markt.

Europa schläft indessen mal wieder.

Auch die europäische Industrie benötigt das strategische Metall Antimon, und auch in Europa sind wir sehr stark abhängig von Antimon-Importen aus China. Offensichtlich geht "man" davon aus, dass die problemlos weiter erfolgen. Ich wäre mir da nicht so sicher.

Oder anders gesagt: Auch, wenn ich mir sicher wäre, würde ich lieber vorsorgen.

Es gibt Möglichkeiten. Und zwar hatte ich bei meiner Recherche voriges Jahr exakt ein börsennotiertes Unternehmen in Europa gefunden, das auch Antimon produziert und im europäischen Markt verkauft.

Und zwar wird dieses Antimon durch Recycling produziert. Das Unternehmen hat sich hier im Laufe von Jahrzehnten Expertise angeeignet.

Gestern veröffentlichte dieses Unternehmen seine Halbjahreszahlen 2026. Hier meine Einschätzung:

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Michael Vaupel

"Fairness, Respekt vor Mensch und Tier sowie der gewiefte Blick für clevere Investment-Chancen - das lässt sich meiner Ansicht nach sehr wohl vereinen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Ansicht gemeinsam vertreten werden - auch gegen den Mainstream."

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