1.680% Gewinn mit argentischen Anleihen?

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1.680% Gewinn mit argentischen Anleihen?

"Dieser Mann treibt Argentinien in die Pleite", meldete Focus Money, und meinte damit den US-Investor John Singer. Meine Sympathie für diesen Herrn (geschätztes Privatvermögen laut "Forbes" rund 1,5 Milliärdchen) hält sich in engen Grenzen. Sein Hedgefonds hatte argentinische Anleihen zum Schnäppchenpreis erworben, was ja völlig in Ordnung ist. Aber anders als andere Gläubiger möchte der Hedgefonds den vollen Nominalwert zurück - was einer Rendite von 1.680% (laut Focus Money) entsprechen würde. Und darum geht es nun vor Gericht.

Hedgefonds: 1.680% Gewinn mit argentinischen Schulden?

Ob Argentinien dadurch zahlungsunfähig wird oder nicht, scheint für John Singer keine große Rolle zu spielen. Das erinnert mich an einen vergleichbaren Fall, der es aber nicht in die Schlagzeilen schaffte, weil es um ein unbedeutenderes Land (aus wirtschaftlicher Sicht) ging. Und zwar die Republik Kongo (ehemals Kongo-Brazzaville). Besagter John Singer bzw. eine Tochter von "Singer Elliot Associates" kaufte sehr günstig kongolesische Schuldpapiere auf, für geschätzte 10% des Nominalwertes.

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Michael Vaupel

"Fairness, Respekt vor Mensch und Tier sowie der gewiefte Blick für clevere Investment-Chancen - das lässt sich meiner Ansicht nach sehr wohl vereinen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Ansicht gemeinsam vertreten werden - auch gegen den Mainstream."

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