Bei der diesjährigen – virtuellen – Hauptversammlung (HV) der GBS Software AG am 26. August fühlte sich der Verfasser an den letzten Jahrestag sowie den TV-Klassiker „Dinner for One“ erinnert: „Same Procedure as Last Year“! Diese Assoziation bezog sich auf die Ausführungen des Alleinvorstands Markus Ernst. Warum das so war:
Seit mittlerweile mehreren Jahren warten die Aktionäre der GBS Software darauf, dass hier operativ etwas geschieht. Die Phantasie kommt grundsätzlich von der Tochter GBS pay GmbH, einer 100%igen Tochter. Diese Tochter wurde 2019 gegründet und befindet sich laut dem Vorstand in einer strategischen Allianz mit dem US-Konzern NCR.
Diese Tochter biete eine „Lösung für digitales Plattform-Banking“ der Zukunft, wie es hieß. Man sei auch in der Lage, Token und Kryptowährungen zu verarbeiten, wie Herr Ernst bei der diesjährigen HV erläuterte.
Hier mein Bericht von der HV (ich bin selbst investiert) und meine Schlussfolgerung für die Aktie für Sie:
Ich bin gerade zurück von einer Kurzreise in die Schweiz.
Und das kam so:
"Wasserstoff jetzt! Die Lösung unseres Energieproblems" - so der Untertitel der Buch-Neuerscheinung "Das Feuer des Wassers" von Timm Koch. Hier meine Rezension:
Dieses Zitat aus dem Buch habe ich mir umgehend notiert:
"Wenn marxistische Revolutionäre in den Vereinigten Staaten je die Macht ergreifen, müssen sie nur Amazon verstaatlichen, das war´s." - Franklin Foer
"Nicht jede Woche auf den Aktienkurs schauen" - diese erfrischende Aussage eines Vorstandsmitglieds dieses Unternehmens gefiel mir. Er nannte einen Horizont von 5 bis 10 Jahren, für den der Vorstand strategisch plant. Gefällt mir besser als kurzfristige "Quartalszahlen-Denke".
Eine Tradition, die ich jahrelang hatte: Jedes Jahr in der Zeit "zwischen den Jahren" (zwischen Weihnachten und Neujahr) das jeweils neue Buch von Peter Scholl-Latour ("PSL") lesen. Das geht nun nicht mehr - er ruhe in Frieden.
Neulich war ich bei einer HV, bei der ich dann doch überrascht war: Die Verwaltung hatte den Dividendenvorschlag so stark erhöht, dass sich eine Dividendenrendite von rund 33% errechnete. Und das auch noch fast ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, da es sich größtenteils um eine "Kapitalrückzahlung" handelt.
Diese Ausschüttung ist zwar "durch" - aber der Vorstand erläuterte, dass es falls möglich noch in diesem Jahr eine weitere Ausschüttung geben soll. Es hängt davon ab, wie es mit der Aufnahme von Fremdmitteln (= neue Schulden) und dem Verkauf einiger Immobilien klappt.
Um welches Unternehmen es geht und mein Fazit dazu - das finden Sie in diesem Premium-Beitrag:
Nachdem mich ein Bekannter auf ein Interview mit Dr. Markus Elsässer hingewiesen hat, bin ich von diesem äußerst angetan. Von Dr. Elsässer, wohlgemerkt (dem Bekannten auch).
Ein afrikanisches Sprichwort, das mir sehr gefällt, lautet:
„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern."