Stichwortverzeichnis zu "Hilfe zur Selbsthilfe"

Malawi

Gedanken an Heiligabend

„Caritas Christi urget nos“ – die Liebe Christi drängt uns.

In der Herberge war also kein Platz mehr.

Im Krankenhaus auch nicht.

Heute muss ich an einen kleinen Ort in Malawi denken – der mich durchaus geprägt hat. An Weihnachten geht es um das Kind und das Leben. Und in diesem Ort, Rumphi in Malawi, gab es auch keinen Platz mehr in Herberge oder Krankenhaus. Also hat man das frohe Kind einfach in eine Margarineschachtel (!) gelegt:

Zuschrift aus Malawi

Aus Malawi erhielt ich eine Nachricht, die zwar an mich adressiert ist, aber ich sehe mich da stellvertretend für alle Leser(innen), die damals mitgeholfen haben, dem Chandongo-Projekt die Anstoßfinanzierung gegeben zu haben. Deshalb greife ich das hier auf.

Nein, ich will keine Spende generieren, sondern ein "Update" zur damals geleisteten Hilfsaktion geben. Hier die Zuschrift aus Malawi im Originaltext:

Anruf von Pater Gerhard

Gerade gehen sehr gemischte Emotionen durch meine Seele. Ich hatte eine Nachricht von Pater Gerhard vom Malawi-Hilfsprojekt auf meinem Anrufbeantworter - ich rief ihn zurück und habe eben längere Zeit mit ihm gesprochen. Er berichtete für mich überraschend: Der Tod habe bei ihm akut angeklopft. Er habe es vorerst "überlebt", eine kurze Frist sei ihm noch gegeben - von Gott geschenkt, wie er es ausdrückte. Er genieße jede Sekunde davon und wisse nicht, ob er noch Tage, Wochen, Monate oder vielleicht noch länger leben würde, sei jetzt in Deutschland in einem Pflegeheim und intensiv betreut. Das Hilfsprojekt in Malawi könne er deshalb nicht mehr betreuen, dieses Kapitel ist für ihn nun abgeschlossen.

Malawi: Erfolgsmeldung!

Eine Nachricht in eigener Sache: Das Hilfsprojekt "Chadongo Gardens" - Hilfe zur Selbsthilfe, Anschubfinanzierung zum Anlegen von Gemüsegärten - floriert offensichtlich. Aus eigener Kraft. Ich habe gerade eine Nachricht aus Malawi erhalten:

Waisenhaus

Erfolge in Malawi

Heute erhielt ich Nachrichten, welche mich sehr gefreut haben. An dieser Stelle möchte ich insbesondere den Lesern danken, welche mit kleinem Obolus dazu beigetragen haben, dass in Malawi „Gemüsegärten“ angelegt werden konnten. Ich war selber vor Ort und überprüfte das. Es ging da um „Hilfe zur Selbsthilfe“, nämlich Geld für Bewässerungen.

Markt Malawi

Aktuelle Bilder aus Malawi

Heute kam ein Brief an, mit Fotos aus Malawi. Ein Bild zeigt den Bau des Waisenhauses. Ja, einfacher Bau aus Ziegelsteinen, das Land hat der örtliche Häuptling geschenkt:

Waisenhaus Malawi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die betroffenen Kinder ist ein geregeltes Leben wichtig, auch wenn sie zunächst auf dem Boden schlafen müssen. Immer noch besser als auf der Straße zu leben.

Das zweite Bild zeigt einen der kleinen Stände, an denen die Überschüsse der „Modellgärten“ verkauft werden:

Markt Malawi

 

Mit den Überschüssen der Gemüsegärten wiederum können dann weitere Projekte wie Aufforstung und Aufbau eines kleinen Schreinereibetriebs auf nachhaltiger Basis finanziert werden. „Hilfe zur Selbsthilfe“ eben.

Auch das Waisenhaus soll Gärten anlegen. Pater Gerhard tritt für Mischkulturen an, keine Monokulturen. Die Kinder können dort mithelfen - sinnvolle Beschäftigung -, und die Überschüsse sollen auch an solchen Marktständen verkauft werden.

Mit den Einnahmen soll sich das Waisenhaus zum Teil finanzieren, damit es möglichst nicht am Tropf von Hilfszahlungen hängen muss.

Malawi

Eine kleine Geschichte aus meinem Leben

Vor einiger Zeit erzielte ich einen schönen Gewinn mit Mais-Zertifikaten und prahlte damit im Internet vor meinen Lesern. Was dann geschah, änderte meine Sichtweise.

Denn es schrieb mir ein Afrika-Missionar, der mich darauf hinwies, dass in vielen Ländern Afrikas Mais das Grundnahrungsmittel der Armen ist.